von Dr. Walter Töpner
„Sie sind ja woll’ gut zu Fuß, ne?“ meinte die ältere Dame in Meinerzhagen zu mir, mit einem kritischen Blick auf meine Kniehosen und Wanderschuhe, als ich sie nach dem Weg zur Jugendherberge fragte. Die lag, wie konnte es anders sein, hoch droben auf dem Berg, so als wollte man jedem Wanderer noch den letzten Rest geben, wenn er wie ich heute nach 30 km Fußmarsch sein Nachtquartier ansteuerte. Aber ich hatte es ja so gewollt, einfach von Herberge zu Herberge ohne Vorbuchungen wollte ich ziehen wie früher die Jakobspilger, ganz auf mich gestellt unterwegs zu Fuß sein. Einmal wieder mit der Zeit zu gehen wollte und ihr nicht, wie sonst im Alltag, atemlos hinterherzuhetzen, das war mein Wunsch.



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