Unterwegs auf Jakobswegen in Deutschland

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Start ...auf dem Lahn-Camino Von Wetzlar nach Diez (12. - 15. Mai 2009)

Von Wetzlar nach Diez (12. - 15. Mai 2009)

Unser Militärpfarrer hatte vor einiger Zeit zu einer Pilgerrüstzeit auf dem Lahn-Camino eingeladen. Der Weg sollte in vier Tagen von Wetzlar nach Limburg führen. Obwohl ich den größten Teil dieser Strecke bereits im vergangenen Jahr alleine bewältigt hatte, meldete ich mich an.

Ein gemeinsames Lied an der Theutbirg-Basilika.12. Mai 2009     Wetzlar

Treffpunkt 14.45 Uhr in der Kaserne. Wir fahren mit unserem evangelischen Standortpfarrer, Dekan Karsten Wächter mit einem Fahrzeug nach Wetzlar. Wir, das sind drei weitere Kameraden und ich selbst. In Wetzlar treffen wir auf der Lahninsel mit der Gruppe aus Mainz zusammen. Bei einer kurzen Vorstellungsrunde mit Kaffee und Keksen macht man sich untereinander bekannt. Die Mainzer Gruppe wird begleitet durch den dortigen evangelischen Standortpfarrer Alexander Liermann und seinen Pfarrhelfer Jörg Bertram. Dann machen wir uns auf den Weg zum Dom und treffen dort auf Matthias Völkel, der dort schon mit seinem Esel Birk auf uns wartet. Die beiden sind unterwegs nach Santiago de Compostela.

Tolle Farben auf den Feldern hinter Laufdorf. Ich habe für alle Teilnehmer einen Pilgerpass für den Lahn-Camino dabei und eile kurz ins nahe gelegene katholische Pfarramt, um diese mit einem Stempel versehen zu lassen. Einen der Pässe muss ich der Pfarrsekretärin überlassen, sie ist begeistert davon. Nach einer kurzen geschichtlichen Einführung zum Wetzlarer Dom, der übrigens von beiden Konfessionen für Gottesdienste genutzt wird, gehen wir auch hinein. Dort übt gerade eine Gruppe Jugendlicher ihre bevorstehende Konfirmation. In der kleinen Seitenkapelle gibt es einige einleitende Worte zu unserer Pilgerfahrt als Einstimmung für die kommenden Tage.

Dekan Wächter beim Vorsingen.Der weitere Weg führt uns zum Hotel Dern, wo wir unseren Hunger und Durst stillen können. Später erzählt Mattes, unterlegt von vielen Bildern, von seiner letzten Reise nach Santiago im Jahre 2003. Damals startete er von Lourdes, wo er an der Internationalen Soldatenwallfahrt teilnahm. Mit Birk zog er dann in Richtung Santiago. In diesem Jahr ist er wieder unterwegs, und zwar von seinem Wohnort in der Nähe von Göttingen, und wir dürfen ihn ein Stückchen des Weges begleiten. Da Birk sehr anhänglich ist, hat er neben dem Hotel sein Zelt aufgeschlagen. Den Abend beschließt Dekan Wächter mit einem spanischen Pilgerlied aus dem iPod, einem besinnlichen Text sowie einem gemeinsamen Lied. Morgen haben wir ein gutes Stück Weg vor uns, es geht von Wetzlar nach Weilburg. Hoffentlich werden wir vom Regen verschont. Für den kommenden Abend freue ich mich, wenn Kajo Schäfer zu unserer Gruppe stoßen und kurz zum Jakobsweg vortragen wird.

Ka-Jo Schäfer.13. Mai 2009     Von Wetzlar nach Weilburg

Heute Morgen steht zunächst einmal ein gutes Frühstück an, und das Auffüllen von Wasser, Saft und kleinen Snacks für den Weg nach Weilburg. Jörg Bertram versorgt uns die Tage mit all diesen notwendigen Kleinigkeiten, kümmert sich um den Transport unseres Gepäcks und erledigt noch viel Weiteres im Hintergrund. Bevor es jedoch losgeht, hält Pfarrer Liermann eine Morgenandacht, dann setzt sich der Tross in Begleitung von Esel Birk und Kiwi, einem kurzbeinigen, aber ausdauernden Hund, in Bewegung. Zunächst geht es bergab nach Nauborn. Dort treffen wir wieder auf den ausgewiesenen Lahn-Camino. An der Theutbirg-Basilika machen wir einen ersten Stopp und singen ein Lied. Dekan Wächter erläutert noch kurz die Herleitung des Wortes Basilika, bevor es weiter geht. Inzwischen ist auch die Sonne hinter den Wolken hervorgekommen und die Jacken und Pullis verschwinden nach und nach in den Rucksäcken.

Morgenandacht mit Pfarrer Liermann.Wir marschieren durch grüne und gelbe Felder und reden im wahrsten Sinne der Worte über Gott und die Welt. In Braunfels machen wir Mittagsrast, mitten auf dem Marktplatz unterhalb des Schlosses. Ich gehe noch beim katholischen Pfarramt vorbei, um die Pilgerausweise stempeln zu lassen. Es gibt Schnitzelbrötchen, Äpfel und Bananen. Zwischendurch dürfen auch einige Kinder auf Birk reiten. Manch einer genehmigt sich auch ein großes Eis mit Sahne.

Nach einiger Zeit lernen wir ein weiteres Lied, das aber nicht so gut ankommt („Ein Lied lebt vom Mitsingen, nicht vom Zuhören“, es muss aber auch gefallen) und daher nicht so inbrünstig mitgesungen wird, wie andere. Knapp 25 Kilometer Marsch haben wir hinter uns gebracht, als vor uns die ersten Häuser von Weilburg auftauchen. Unser Gastgeber vom Hotel Weilburg (da habe ich auch vergangenes Jahr übernachtet) empfängt uns mit Wasser, Apfelsaft und Wein. Auch Mattes und Birk werden überrascht: hinter dem Hotel befindet sich eine große Wiese, auf der sie die Nacht verbringen können. Um 19.00 Uhr gibt es für uns ausgelaugten Pilger im Bürgerhof ein reichhaltiges und gutes Mahl. Dort treffen wir auch Gabi und Kajo, der sich angeboten hat, über die Historie des Jakobsweges zu erzählen.

Die Pilgergemeinde vor dem Hotel "Weilburg". Zurück im Hotel versammeln wir uns hinter dem Haus. Der Hotelier hat Bier und Wein bereitgestellt, ein paar Teelichter und die beginnende Dämmerung sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Wir hören gespannt den Ausführungen von Kajo, der seine Zuhörer in den Bann zieht. Der Abschluss des Abends gehört wieder dem Dekan: ein Lied über unsere müden Knochen, die wir nach de langen Marsch noch spüren. Ein Psalm beschließt den Abend endgültig. Um 22.30 Uhr verabschieden wir Kajo, ich selbst gehe auch auf mein Zimmer, um noch einige Notizen zu machen.

14. Mai 2009     Von Weilburg nach Runkel

Nach dem Frühstück und der Morgenandacht geht es wieder auf den Weg. Wir passieren den Schiffstunnel und schauen noch einmal kurz bei Kajo zu Hause vorbei. Mattes bekommt eine Ausgabe des Pilgerwanderführers für den Lahn-Camino mit einer Widmung geschenkt. Wir verabschieden uns herzlich und stoßen wieder zum Rest der Gruppe, der an der Lahn wartet. Kurz darauf verlassen wir die Lahn und auch den Camino, denn die folgenden zwei bis drei Kilometer sind mir vom Vorjahr mit tiefen, schlammigen Furchen in Erinnerung. Daher wählen wir den annähernd parallel verlaufenden Weiltal-Radweg. An der Ruine der Burg Freienfels angekommen, haben wir die Möglichkeit, in den sonst verschlossenen Burghof zu gelangen, da hier noch Aufräumarbeiten des mittelalterlichen Treibens von Anfang Mai zu erledigen sind.

Nette Pause in Villmar mit Kaffee und Sekt. Hier bekommen wir von Dekan Wächter unsere nächste Aufgabe: bis zur Mittagsrast in Elkershausen sollen wir versuchen, den Weg schweigend zu beschreiten und unsere Gedanken zu sammeln. In Weinbach trenne ich mich kurzzeitig von der Gruppe, um wieder einen weiteren Stempel für die Pilgerpässe zu ergattern. Diesen erhalte ich wie beim vergangenen Mal bei der Gemeindeverwaltung. Erst am vereinbarten Rastplatz am Sportplatz Elkershausen sehe ich die anderen wieder, die sich schon über Fleischwurst, Frikadellen und Brötchen hermacht. Auf den weiteren Kilometern verlieren wir kurz vor Villmar einen Teil unserer Mitpilger, die anscheinend einen Abzweig übersehen haben. Doch moderne Technik sprich Handy führt uns nach wenigen Metern wieder zusammen.

Tolle Wege hoch über der Lahn nach Runkel. Nun beginnt auch für mich Neuland, denn im letzten Oktober war Villmar für mich ein Zwischenziel. Da wir nur am Ortsrand entlang laufen, hat Jörg Bertram bei der katholischen Pfarrgemeinde die Pilgerstempel besorgt, er ist wirklich unsere gute Seele. Am Ortsausgang bestaunen wir am Wegesrand eine Stele mit Jakobsmuschel, und aus dem dahinterliegenden Steinmetzbetrieb stürzt eine Dame heraus und will uns aufhalten. Es stellt sich heraus, dass wir bereits am Galgenkopf  kurz vor Villmar gesehen wurden und dies per Handy weiter gegeben wurde. Die Dame gehört zu einer Gruppe von acht Personen, die seit zehn Jahren auf dem Jakobsweg unterwegs sind, aber nur zwei Wochen pro Jahr. Zurzeit sind sie bis 200 Kilometer vor Santiago angekommen und wollen im kommenden Jahr endgültig ankommen. Sie sind auch erst am letzten Wochenende aus Spanien zurück gekehrt. Man bietet uns Kaffee und Sekt an, und überall strömen die Menschen zu uns. Ein weiteres Ehepaar aus der Pilgergruppe gesellt sich zu uns und lässt sich von Mattes über seine Pläne berichten. Nach einem Erinnerungsphoto bewegen wir uns weiter in Richtung Runkel. Auf dem überwiegend schmalen Pfaden stoßen wir auf ein wunderschönes Friedenskreuz aus Marmor und haben vom König-Konrad-Denkmal einen tollen Ausblick auf Villmar und Runkel.

Das Friedenskreuz am Camino. Nach rund 29 Kilometern und cirka sechs Stunden reiner Marschzeit erreichen wir unser Hotel hoch über Runkel. Auch heute hat es das Wetter gut mit uns gemeint. Mattes findet hinter dem Hotel auch ein Stück Wiese und baut dort seine Unterkunft auf. Aus einem angrenzenden Garten kommen einige Kinder heraus gelaufen, als sie Birk entdecken. Eines der Kids hat Geburtstag und bekommt ein Ständchen von uns dargebracht, anschließend dürfen die Kinder auch noch etwas reiten. Wir beenden diesen ereignisreichen Tag mit einem sehr guten Abendessen und einer kurzen Abendandacht. Im Mittelpunkt steht der Song „Wonderful World“ von Israel Kamakawiwo'Ole, einem hawaiianischen Sänger, der so passend für den abgelaufenen Tag steht.

15. Mai 2009     Von Runkel nach Diez

Heute bricht unser letzter gemeinsamer Tag an, wir werden liebevoll von Birk geweckt. Ein köstliches Frühstücksbüffet erwartet uns, bevor es auf die letzten Kilometer geht. Pfarrer Liermann ist zunächst dran, heute mit einer etwas kürzeren Andacht, da wir am Mittag in Limburg noch einen Gottesdienst feiern werden. Ich löse mich wieder von der Gruppe, um bei der etwas abgelegenen katholischen Gemeinde noch einen Stempel zu ergattern. Ich klingele etwas vor der Öffnungszeit des Pfarrbüros und werde von der kurz vor mir eingetroffenen Mitarbeiterin begrüßt. Wir unterhalten uns kurz über unsere Pilgergruppe, denn diese hatte sie  unterwegs auf dem Weg zur Arbeitsstätte gesehen. Sie drückt mir dann auch gerne das Pfarrsiegel in den Stapel der Pilgerpässe. Kurz darauf habe ich dann auch Runkel durchquert und treffe auf die anderen. Der Camino führt nun über schmale Waldpfade über der Landstraße und der Lahn her. Unterwegs passieren wir einen jüdischen Friedhof, eine Kriegsgräberstätte und eine Gedenktafel für gefallene Soldaten aus dem 19. Jahrhundert.

Blick auf den historischen Kern von Runkel. Die Sonne will heute nicht so richtig rauskommen, aber es bleibt wohl trocken. Mit Blick auf das Stift Dietkirchen, das über der Lahn thront, verlassen wir den Wald. Dekan Wächter ergreift noch einmal das Wort, es geht um den heiligen Menas, einen ägyptischen Soldaten und Märtyrer. Den weiteren Weg nach Limburg werden wir auf der anderen Lahnseite absolvieren, abseits des ausgeschilderten Caminos. Nachdem wir die hölzerne Lahnbrücke unterhalb des Stifts passiert haben, führt uns der Weg nun parallel entlang der Lahn, unter den ICE- und Autobahnbrücken durch bis zur Limburger Schleuse. Kurz davor haben wir einen tollen Blick auf den Limburger Dom.

Da wir etwas zu früh unser Ziel erreicht haben, nutzen wir die Gelegenheit für einen Kurzbesuch des Domes. Hier bekomme ich auch an der Dominformation den letzten Stempel für diese Etappe. Bei einem kurzen Rundgang entdecke ich in einer tiefer gelegenen, mit einer Glastür verschlossenen Kapelle am Altar eine große Jakobsmuschel, gleich um die Ecke bedeckt ein großes Fresko mit dem Stammbaum Jesu eine Wand. Ganz unten erkennt man auch Jakobus den Älteren, als Kind mit seiner Mutter dargestellt. Im Dom komme ich mit einem Ehepaar ins Gespräch, das im vergangenen Jahr in Santiago war und sich nun den Lahn-Camino vorgenommen hat. Ich schenke den beiden einen meiner Pilgerpässe vom Lahn-Camino, und mache noch ein Erinnerungsphoto mit ihrer Kamera. Heute wollen sie noch in Balduinstein ankommen.

Eine Ikone aus dem 6. Jhdt. mit dem Hl. Menas und Jesus Christus (re.) aus dem Louvre in Paris.Wir verlassen den Dom, um zur Obermühle zu gehen. Diese liegt direkt an der Lahn, unterhalb des Domes. Am Dienstag haben wir unsere Pilgerschaft in Wetzlar an der Lahnbrücke begonnen, nun endet sie in Limburg ebenfalls an einer Lahnbrücke. Bevor wir uns zu Tisch begeben, feiern wir noch einen Gottesdienst vor einem steinernen Pavillon, der den Altar überdeckt. Abschließend werden Dankesworte an alle gerichtet, die sich für die Gemeinschaft eingebracht haben. Jörg Bertram hat noch für jeden Teilnehmer eine Urkunde erstellt und überreicht als Höhepunkt jedem einen bronzenen Schlüsselanhänger mit einer Jakobsmuschel. Ich selbst verteile an meine Mitpilger die Pilgerpässe, in der Hoffnung, dass wir im kommenden Jahr die nächsten Etappen bis nach Lahnstein vielleicht gemeinsam gehen können.

Der Limburger Dom. Nun wird es Zeit für das Mittagessen, das wiederum sehr schmackhaft und reichhaltig ausfällt. Am vorherigen Abend habe ich bereits beschlossen, dass ich Mattes und Birk noch bis nach Diez begleiten werde, um von dort mit der Bahn nach Hause zu fahren. Da es nun schon spät geworden ist, verabschieden wir uns bald und machen uns auch auf den Weg. Schon recht schnell stoßen wir wieder auf den Camino, der uns zunächst durch die Stadt führt. Aber nach kurzer Zeit laufen wir schon wieder durch Grünflächen, am Schäferberg vorbei und dann durch die Lahnwiesen. Ein letztes beschwerliches Stück führt uns in den Diezer Hain, ein bewaldetes Naherholungsgebiet. Wir gehen entlang des Zaunes der Kasernenanlage Schloss Oranienstein.

Kaum habe ich mich von Mattes verabschiedet (er verbringt die Nacht in der Diezer Kaserne), beginnt es plötzlich wie aus Kübeln zu regnen. Schnell hole ich meine Regenjacke aus dem Rucksack, verpacke diesen ebenfalls in seinen Regenschutz und marschiere quer über den Hain zum Diezer Bahnhof. Inzwischen hat es auch aufgehört zu regnen, und meine Wartezeit auf den Zug hält sich auch in Grenzen.

In Koblenz angekommen muss ich noch den Berg nach Hause erklimmen. Dabei lasse ich noch einmal die schönen letzten Tage Revue passieren. Wir hatten tolles Wetter, eine prima Gruppe und eine inspirierende geistliche Führung, also alles, was für eine gelungene Pilgerfahrt notwendig war. Zufrieden komme ich zu Hause an und werde von meiner Familie begrüßt.

Birk und Mattes an der Mosel. Nachtrag

Ab Diez mussten Mattes und Birk alleine weiter laufen. Udo hatte sich angeboten, die beiden am Sonntag in Lahnstein mit seinem Pferdeanhänger aufzunehmen und in die Falckenstein-Kaserne zu bringen. Dort konnten sie die Nacht verbringen und hatten eine Dusche zur Verfügung. Als ich am Abend mit meinem Sohn Christian meine Tasche in der Kaserne abholte, waren alle drei schon da, und wir redeten noch ein wenig miteinander. Christian bestaunte in der Zwischenzeit Birk. Ich versorgte Mattes dann am Montag Morgen noch mit Kaffee, Brötchen und Kuchen und wollte ihn dann noch bis kurz vor Winningen begleiten. Auf dem Weg zur Kasernenwache trafen wir auch noch Dekan Wächter, der Mattes noch herzlich verabschiedete. Kurz hinter der Universität überraschten uns Mattes Frau und Tochter, die auch schon am Vorabend in der Kaserne zu Besuch waren. An der Layer Autofähre trennten sich dann unsere Wege, ich musste zurück zum Dienst und Mattes und Birk gingen weiter in Richtung Winningen und Kobern-Gondorf. Ich bin gespannt auf Nachrichten von den beiden auf ihrem Weg nach Santiago.


Weitere ergänzende Dokumente: 

Wochengruß von Militärdekan Karsten Wächter (Koblenz) vom 18. Mai 2009 - Esel